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10.01.2017 07:36

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07.11.2016 08:57

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begehbares verglasungen

begehbares glas

Begehbare Gläser vermitteln eine transparente Leichtigkeit – für Schoßdecken, Treppenstufen, Podeste oder Verbindungsstege aus Verbundsicherheitsglas. Der Aufbau ist mindestens 3-scheibig. Glasdicke und Aufbau richten sich nach Elementgröße, Befestigungsart und vorgegebener Lasteinwirkung. Begehbare Gläser sind grundsätzlich zustimmungspflichtig. Zusätzliche Sicherheit wird durch das Aufbringen eines rutschhemmenden Siebdruckes erzielt. Die Ausführung erfolgt gemäß den nachfolgenden schematischen Darstellungen.

begehbares glas aufliegersituation
begehbares glas aufliegersituation

Auch die Auflagersituation ist den Bildern zu entnehmen. Die Abstützung erfolgt in der Regel durchgehend auf zwei oder vier Seiten, andere Situationen nur auf Anfrage. Der Abstand zwischen den Gläsern muss unter der Berücksichtigung der Fertigungstoleranzen (s. auch prEN Iso 12543 Teil 5) mindestens 4 mm betragen. Die Härte des Auflagerprofils sollte 60–80 Shore A betragen. Die Verfugung muss mit VSG-verträglichem Silikon erfolgen. Durch die Verwendung von verschiedenen Emailfarben für die rutschhemmende Beschichtung oder durch transluzente farbige Folien ist eine Vielzahl von Variationen möglich, die den ästhetischen Aspekten der Architekten genügen. Kanten von Treppenstufen, Podestvorderkanten oder andere freie bzw. sichtbare Kanten sollten poliert sein. Eine nachträgliche Bearbeitung der Kanten ist nicht zulässig.

handhabungshinweise linienförmig gelagerte gläser

glastreppe

Bei der Planung bzw. beim Einbau von linienförmig gelagerten Scheiben sind folgende Punkte zu beachten: 

  • Um eine ausreichende Resttragfähigkeit gewährleisten zu können, sollten die Scheiben vierseitig linienförmig gelagert werden.
  • Die Gläser sind auf einer ebenen, verwindungsfreien und biegesteifen Konstruktion vollkommen plan zu verlegen. Dickenunterschiede innerhalb der Toleranzen sind mit einem geeigneten Auflagermaterial auszugleichen.
  • Die Durchbiegung der Unterkonstruktion darf maximal L/500 betragen.
  • Die Gläser müssen zur Tragkonstruktion auf elastischen Zwischenlagen aus Silikon, EPDM oder Neoprene liegen. Diese Auflagerprofile sollten eine Shore-A-Härte von 60–80 und eine Dicke von ca. 5 mm haben. Damit kann gewährleistet werden, dass sich die Scheiben ohne Beschädigung geringfügig durchbiegen können und direkter Glas-Metall-Kontakt verhindert wird.
  • Die Auflagerbreite bzw. der Glaseinstand sollte 20–30 mm betragen.
  • Die Gläser sind an ihren Kanten auf Distanz zu klotzen, um den Glas-Glas- bzw. den Glas-Metall-Kontakt zu vermeiden.
  • Der Abstand zwischen den Gläsern bzw. zwischen Glas und Konstruktion muss bei Berücksichtigung der Fertigungstoleranzen (± 3 mm) mindestens acht Millimeter betragen.
  • Die Fuge sollte mit VSG-verträglichen, dauerelastischen Dichtstoffen (z. B. Silikon) versiegelt werden. Hart werdendes Material darf nicht verwendet werden.
  • Die Glaskanten sollten feinjustiert ausgeführt werden. Eine Toleranz von ± 3 mm ist produktionsbedingt für alle Plattenabmessungen zu berücksichtigen.
  • Bei Beleuchtungen unterhalb der Glasfläche ist darauf zu achten, dass das Glas durch Energieeinstrahlung und Wärmeentwicklung thermisch nicht überlastet wird. Um das Glas vor Überhitzung zu schützen, sollten deshalb Beleuchtungskörper bzw. Lampen mit geringer Wärmeentwicklung eingesetzt werden oder es ist für eine ausreichende Belüftung zu sorgen. Bei geringen Luftzwischenräumen ist eine Zwangsbelüftung erforderlich. Eine Alternative ist die Verwendung von Gläsern mit einer höheren Temperaturbeständigkeit (ESG oder TVG).

handhabungshinweise : punktförmig gelagerte gläser

glastreppe

Grundsätzlich werden bei der Verwendung von punktförmig gelagerten Scheiben die gleichen Anforderungen an die Unterkonstruktion bzw. die Einbaubedingungen wie bei linienförmig gelagerten Scheiben gestellt. Zusätzlich sollten bei punktförmig gelagerten Scheiben folgende Hinweise beachtet werden:

  • Der Abstand des Punkthalters von der Glaskante sollte 80 – 100 mm betragen, wobei die Punkthalter in der Ecke mit einem asymmetrischen Randabstand angeordnet werden sollten.
  • Der maximale Glasüberstand sollte 150 mm nicht überschreiten.
  • Damit eine ausreichende Resttragfähigkeit gewährleistet werden kann, sollte der Abstand zwischen zwei Punkthaltern auf 1,20 m beschränkt werden.
  • Das Glas darf nicht planmäßig zur Aussteifung der Konstruktion genutzt werden.
  • Die Unterkonstruktion muss verwindungssteif und tragfähig sein.
  • Alle Toleranzen (Glas, Konstruktion, Temperaturausgleich etc.) müssen im Vorfeld aufeinander abgestimmt werden. Die Schnittstelle zwischen Unterkonstruktion und Glashalterbolzen ist so auszuführen, dass die auftretenden Toleranzen sicher aufgenommen werden – d. h. alle Auflagerpunkte sollten entsprechend justierbar sein und es muss mit Fest- und Loslagern gearbeitet werden.

Um eine ausreichende Resttragfähigkeit gewährleisten zu können, müssen die Punkthalter über Lochbohrungen mit dem Glas verbunden sein (klassisches punktgehaltenes Verglasungssystem). In Privatbereichen oder bei geringer Beanspruchung der Verglasung kann der Halter auch über eine Verklebung mit dem Glas verbunden sein.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen dazu haben: 0211 506539-0

 

Kontakt

Schwan Glas GmbH & Co. KG

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